SPD: „Kämpfen fair um jede Stimme, für klare Verhältnisse im Vogelsbergkreis“

Presse

Die Mitglieder des SPD-Unterbezirksvorstandes und der Kreistagsfraktion analysierten in der vergangenen Woche in einer gemeinsamen Sitzung das Ergebnis des ersten Urnenganges zur Wahl des Vogelsberger Landrates. Manfred Görig kann mit dem guten Ergebnis von 47,6 Prozent der abgegebenen Stimmen als erstplatzierter Kandidat aus dem ersten Wahlgang in die entscheidende Stichwahl gehen. Besonders erfreut zeigten sich die SPD-Gremien über das herausragende Wahlergebnis von 71,6 Prozent, das Görig in seiner Heimatstadt Romrod für sich verbuchen konnte. „Ein solcher Vertrauensbeweis gibt mir Rückenwind für die bevorstehende Stichwahl“, erklärte Görig, der noch einmal sämtliche Kräfte mobilisieren möchte. Er sei zuversichtlich, dass es der SPD gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern Bündnis 90/Die Grünen und FW gelingen werde, die Bedeutung der Landratswahl für den Vogelsbergkreis herauszustellen und für eine breite Beteiligung an dem zweiten Urnengang zu werben.

„Ich bin zufrieden mit dem Zwischenergebnis, denn ich kann mit einem Vorsprung in die entscheidende Stichwahl am 20.11. gehen“, erklärte der SPD-Landratskandidat. Noch nie sei die „Chance so groß gewesen wie jetzt“, die Stichwahl zu gewinnen und damit nach jahrelangem Stillstand in der Kreispolitik „klare Verhältnisse für den Vogelsbergkreis“ zu wählen. „Die Kreistagsmehrheit aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FW könnte dann Hand in Hand mit Manfred Görig die Zukunft des Kreises gestalten“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Mattias Weitzel. Nach langem Stillstand im Vogelsbergkreis sei es an der Zeit für einen Wechsel. Durch fehlende Impulse und falsche Weichenstellungen stagniere die Entwicklung des Kreis Zusehens. Der entstandene „Entscheidungsstau“, etwa bei der Absicherung des Kreiskrankenhauses in Alsfeld, der überfälligen Organisationsänderung der Kreisverwaltung oder der zunehmenden Verschuldung, könne durch einen Wechsel der Kreisregierung und die Wahl von Manfred Görig zum Landrat nun endlich wieder aufgelöst werden.

Besorgt zeigten sich die Vertreter der SPD-Gremien allerdings angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung, die mit einem Durchschnitt von nur 41 Prozent im Vogelsbergkreis weiter rückläufig ist. „Eine Wahlbeteiligung von unter 20 Prozent oder zwischen 20 und 30 Prozent in einigen Kernstädten des Kreises ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung“, erklärte Görig.

Ziel für die verbleibenden Tage bis zur Stichwahl sei es daher, die Ansprache der eigenen und eine Mobilisierung bislang ferngebliebener Wähler zu erreichen. „Jetzt gilt´s. In der Stichwahl zählt jede einzelne Stimme“, sagte Görig. Insbesondere die geringe Wahlbeteiligung „in den Hochburgen“ habe dazu geführt, dass ein Erfolg bereits im ersten Wahlgang ausgeblieben sei. „In den nächsten Tagen möchte ich möglichst viele Bürger gezielt persönlich ansprechen, um für eine Teilnahme an der wichtigen Stichwahl am 20.11. zu werben“, so Görig. SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FW hätten noch deutliches Potential und würden gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um dem negativen Trend bei der Wahlbeteiligung entgegen zu wirken. „Wir sind motiviert und werden um jede Stimme kämpfen“, erklärte der SPD-Landratskandidat.

Manfred Görig betonte, dass er auch in der letzten Woche vor dem entscheidenden Stichwahltermin einen „fairen und respektvollen Wahlkampf“ führen wolle. Er wolle sich in der heißen Phase weiterhin auf die Bearbeitung von Sachthemen und die Lösung der drängendsten Probleme des Kreises konzentrieren, so Görig. „Der Wahlkampf wurde von meinem Mitbewerber bislang ebenfalls fair geführt. Ausnahmen sind die Landtagsabgeordneten Wiegel und Döweling, die Junge Union und die FDP, die wiederholt persönliche Angriffe, zum Teil auch unter der Gürtellinie, versucht haben“, sagte Görig. Mein Mitbewerber Vollmöller, der selbst großen Wert auf einen fairen Wettbewerb legt, sollte seine Parteifreunde, Mitstreiter und Unterstützer daher in den verbleibenden Tagen dazu bewegen, wieder zu einem anständigen Wahlkampf zurückzukehren, erklärte Manfred Görig abschließend.

 
 

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